Wohlbefinden

Deine Stressreaktion

Kampf, Flucht, Erstarren oder Anpassen. Was zuerst kommt.

⏱ Dauer: ~2–3 Min. 📋 Fragen: 16 Fragen 🔬 Basiert auf: Autonomic Defense & Relational Trauma Model (Polyvagal / 4F) 🔒 Datenschutz: 100% im Browser
16 Fragen
Auswertungsmethode

16 Fragen zu vier Stressreaktionsmustern, Zustimmungsskala. Eigene Formulierung zu Bildungszwecken. Stressreaktionen sind erlernte Gewohnheiten, keine Charakterfehler, und dies ist keine Trauma-Beurteilung.

Wissenschaftliche Referenzen & Grundlagen

  • Walker, P. (2013). Complex PTSD: From Surviving to Thriving. Azure Coyote Publishing.
  • Porges, S. W. (2011). The Polyvagal Theory: Neurophysiological Foundations of Emotions, Attachment, Communication, and Self-regulation. W. W. Norton & Company.

1Wenn etwas schiefgeht, will ich als Erstes hart zurückgeben.

2Unter Druck wird meine Stimme scharf, bevor ich es merke.

3Ich stelle mich einem Problem lieber sofort, als es auszuhalten.

4Wenn ich in die Enge gerate, suche ich jemanden, der schuld ist.

5Wenn die Spannung steigt, finde ich einen Grund, den Raum zu verlassen.

6Ich halte mich sehr beschäftigt, damit schwere Gefühle mich nicht einholen.

7Ich plane meinen Ausstieg aus unangenehmen Lagen, bevor sie schlimm werden.

8Ein schweres Gespräch zu meiden erleichtert mich, auch wenn es mich kostet.

9Im Streit wird mein Kopf leer und die Worte verschwinden.

10Ich schiebe Entscheidungen auf, bis sie sich von selbst treffen.

11Wenn es zu viel wird, mache ich dicht, statt zu reagieren.

12Ich kann körperlich erstarren, wenn jemand mit mir unzufrieden ist.

13Ich entschuldige mich schnell, auch wenn ich nichts falsch gemacht habe.

14Dass andere sich wohlfühlen, zählt mehr, als zu sagen, was ich brauche.

15Ich stimme im Moment zu und bereue es danach.

16Ich lese den Raum und passe mich an, damit es passt.

Bevor du anfängst

Die 4 möglichen Ergebnisse

Jede Antwort schiebt dich in Richtung eines davon. Das bedeuten sie.

Deine erste Reaktion ist Kampf

Dein erster Zug unter Druck ist Gegendruck: konfrontieren, streiten, die Kontrolle übernehmen. Das macht dich schwer zu überrollen und schnell in der Krise.

Deine erste Reaktion ist Flucht

Dein erster Zug unter Druck ist Abstand: gehen, ablenken oder die Zeit füllen, damit das Gefühl nicht landen kann. Das schützt dich wirklich und macht dich gut darin, dich aus schlechten Situationen herauszunehmen.

Deine erste Reaktion ist Erstarren

Dein erster Zug unter Druck ist Stillstand: der Kopf wird leer, die Entscheidung wartet, der Moment geht vorbei. Das ist ein Schutzreflex, keine Schwäche und keine Faulheit.

Deine erste Reaktion ist Beschwichtigen

Dein erster Zug unter Druck ist, die Wogen zu glätten: dich entschuldigen, zustimmen, zuerst das Wohlbefinden aller anderen regeln. Das macht dich aufmerksam und angenehm im Umgang.

Über diesen Test

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was misst der Test "Deine Stressreaktion"?

Kampf, Flucht, Erstarren oder Anpassen. Was zuerst kommt. 16 Fragen zu vier Stressreaktionsmustern, Zustimmungsskala. Eigene Formulierung zu Bildungszwecken. Stressreaktionen sind erlernte Gewohnheiten, keine Charakterfehler, und dies ist keine Trauma-Beurteilung.

Wie wird der Test ausgewertet und wie lange dauert er?

Dieser Test umfasst 16 Fragen und dauert etwa 3 Minuten. Die Auswertung erfolgt sofort in deinem Browser ohne Anmeldung.

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